Das Land
Peru liegt im Westen Südamerikas. Dort leben etwa 27 Millionen Menschen. Die Bevölkerung ist ethnisch sehr unterschiedlich. Etwas weniger als die Hälfte ghören zur indigenen Bevölkerung, das heißt sie sind direkte Nachafahren der ursprünglichen Bewohner Perus.
Spanisch ist die Muttersprache von mehr als 80 Prozent der Bevölkerung. Zwei Sprachen der Ureinwohner, Quetschua und Aymara, sind weit verbreitet.
Von 1000 bis 1530 nach Christus gab es im Gebiet des heutigen Peru die hoch entwickelte Zivilisation der Inkas. Die Stadt Cuzco war die Hauptstadt des Inka-Reichs, das die gesamten mittleren Anden umfasste. Von Cuzco aus bauten die Inkas ein großes Netz von Wegen und Straßen durch die Anden und entlang der Pazifikküste. Heute sind dies Straßen als "Inka-Weg" bekannt.
In Peru gibt es sehr große Unterschiede zwischen dem Leben auf dem Land und dem Leben in der Hauptstadt Lima. Dort sind die meisten Arbeitsplätze in der Industrie und dem Dienstleistungssektor entstanden. Man kann besonders in Lima massive soziale Gegensätze feststellen, denn sehr arme leben mit wohlhabenden Menschen fast Tür an Tür. Viele Kinder in Peru müssen für den Lebensunterhalt ihrer Familien hart arbeiten. Einige arbeiten nach dem Schulunterricht. Einige müssen sogar wegen der harten Arbeit die Schule verlassen.
Weitere Informationen zu Peru
www.inwent.org/v-ez/lk/laender.htm
