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Der Hinduismus

Mehr als 80 Prozent der inder sind Hindus. Außerdem gibt es 13 Prozent Muslime sowie je zwei Prozent Christen und Sikhs. Im Hinduismus gibt es viele Gottheiten. Einige der wichtigsten männlichen sind Brahma, Vishnu, Shiva und Ganesha, einige der weiblichen sind Lakshmi, Sarasvati und Parvati. Sie haben verschiedene Erscheinungsformen und besondere Fähigkeiten. Ganesha ist Shivas Sohn und sehr beliebt. Er hat einen Elefantekopf und steht für höchste Weisheit.

 

Hindus glauben an die Wiedergeburt. Das Verhalten im jetzigen Leben bestimmt, ob man im nächsten Leben in einer höheren oder niedrigeren Kaste geboren wird. Kaste meint so etwas wie die soziale Schicht.

 

Die meisten Hindus haben in ihrem Haus einen Altar. Dort beten sie täglich zu ihrer Lieblingsgottheit und bringen ihr Speiseopfer, Blumen und zünden Räucherstäbchen an. Es gibt Tempel, in denen Gottheiten verehrt werden. Die Hindus haben mehrere heilige Schriften, wie zum Beispiel die Veden und Upanishaden.

 

Strenggläubige Hindus sehen es als Pflicht, wenigstens einmal in ihrem Leben nach Varanasi zu pilgern, der heiligen Stadt am heiligen Fluss Ganges.

 

Es gibt große Feste, die zu Ehren der Gottheiten gefeiert werden, wie zum Beispiel das Holi-Fest zu Ehren Krishnas, bei dem bunte Farben über die Menschen geschüttet werden. Beim Diwali-Fest, bei dem Lichter eine große Rolle spielen, feiern Hindus den tod des Dämonenkönigs Ravana. Außerdem beginnt an Diwali nach der Zeitrechnung der Hindus das neue Jahr. Das Diwali-Fest wird auch in der Vorlesegeschichte beschrieben.